Kommt Kunst von Können oder von Machen?

Willkommen in meiner kleinen Kunstgalerie. Ob es Dir gefällt und ob es überhaupt Kunst ist? All das kann ich Dir nicht beantworten. Wenn es Dir gefällt oder wenn es Deine Aufmerksamkeit erregt, dann schaue Dich weiter um.

News | Termine

Bleib auf dem Laufenden

  • CeBejay & Dos Pesos live
    Von den Anden bis zu den Hammewiesen Ein Kurzauftritt bei der Offenen Bühne im KUZ Am Sonntag 27.09.2026, 15:00 bis 19:00 Uhr Mal wieder gelesene und gesungene Lyrics. Statt Sonntagskaffee ein wenig Kunst & Kultur.
  • Cebejay & Louis G. Dos Pesos im Klönschnack
    Es ist keine Wahlparty… Die Lügen stimmen!  Die Wahrheit ist hochprozentig. Wer? Lyrics gelesen: Louis G. Dos Pesos (BarReport) Lyrics gesungens: CeBejay (Cebejay) Wo? Klönschnack Vor dem Steintor 184 28203 Bremen Wann? Freitag 15.11.2024 20:00 Uhr – Eintritt frei –
  • Danke Kunstverein Humboldt & Schlüter…
    ….und danke an das großartige Publikum. Es hat Spaß gemacht bei und mit euch zu sein. 

Malerei | Objekte | Zeichnungen

Was entsteht, wenn die Hand einfach macht, was sie will

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DigiArt

Es gibt keine schlechten Fotos – für eine manuelle Abstraktion sind sie immer noch gut genug

Vielleicht kennst Du es auch, Fotos, die versehentlich entstanden sind, oder die einfach nichts wurden. Man kann diese natürlich einfach löschen oder so wie ich, hernehmen um daraus etwas ganz Neues entstehen zu lassen.

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Photografie | PhotoKI

Ob bewusst gesucht oder weil es sich gerade anbot

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Es gibt einfach Motive die spannend sind, manchmal bewusst gesucht und manchmal einfach gesehen und sofort aufgenommen. Außerdem gibt es Bildmotive, die extra erstellt werden um sie anschließend mit der KI neu zu gestalten.

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Gesungene Lyrics | Lyrics

Gedanken fliegen nur so dahin, ich fange Sie ein – damit sie sich setzen können

Es gibt so viele Themen die bewegen. Manche traurig und manche fröhlich. Da Musik Emotionen noch besser trägt als reine Worte, werden sie mit Musik (lizenzfrei von anderen Musikern oder Suno) zusammengebracht.. Live werden die Gedanken wieder zum fliegen in dem Raum gestellt. Dort werden sie laut, manchmal auch ganz leise.

Gesungene Lyrics

Und nun ein paar Songs, in sehr unterschiedlicher Tonqualität. Zum reinhören sollte es reichen. Am besten live dabei sein, weil vieles sich dann von allein erklärt.

[Intro]

[Verse 1]
Kämpfen für das Gute in dieser schönen Welt
Einmal richtiger Held sein auf einem Trümmerfeld

[Chorus]
Er kennt alle Kriege; in jedem Land.
Auf dem Sofa kämpft er mit dem Smartphone in der Hand
Er kennt alle Kriege; in jedem Land.
Auf dem Sofa kämpft er mit dem Smartphone in der Hand

[Break]
Couchsöldner ohne Hektik und Verstand
was solls, lasse sterben…für dieses schöne Land
Couchsöldner ohne Hektik und Verstand
was solls, lasse sterben…für dieses schöne Land

[Verse 2]
Popcorn und ne eiskalte Coke,
der Krieg sich doch gut verhält
so will ich weiterkämpfen
für eine schöne Welt

Die Welt um mich mag chaotisch sein,
doch meine Couch bietet Sicherheit.
Mit einem Lächeln im Gesicht gehe ich
mit meinem Feind ins Gericht.

[Guitar Solo]

[Verse 3]
will nicht sterben gar dreckig sein,
das ist gar nicht meine Welt
entspannt auf meinem Sofa
da lässt es sich gut zündeln.

Ich will Krieg für das Gerechte,
Es sterben eh nur Soldaten
Soldaten sind Mörder
Wer will denn auf die warten?

[Chorus]
Er kennt alle Kriege; in jedem Land.
Auf dem Sofa kämpft er mit dem Smartphone in der Hand
Couchsöldner ohne Hektik und Verstand
was solls, lasse sterben…für dieses schöne Land.

[Verse 1]
Weil ich tolerant bin, darfst Du nicht alles sagen,
ich sage Dir, was sagbar ist.
Du hast eine andere Meinung, okay, die ist falsch
Und weil ich tolerant bin, sag ich’s dir

[Verse 2]
Weil ich tolerant bin, nenn ich dich, wie ich will
Und du, du bist nicht lebenswert
Da ich tolerant bin, verurteile ich dich
Auch wenn ich rein gar nichts von dir weiß

[Verse 3]
Du sagtest was Falsches und ja, genau
Genau, das reicht
Ich mag’s nicht, wenn du freundlich mit mir sprichst
Wenn du doch nicht meiner Meinung bist

[Verse 4]
Weil ich tolerant bin, kenne ich deinesgleichen
Und Typen wie du müssen weg
Da du mir immer noch widersprichst
Zeig ich’s dir mit Fäusten und Gewalt

[Outro]
So dass du letztendlich dann doch meiner Meinung bist
Weil so geht Toleranz

mmmmmmmm Hausfrauenblues

Der Boden dreckig
Die Fenster verschmiert
Der Mann ist besoffen
Ich bin da ganz offen

Ich schieb Hausfrauenblues
Hausfrauenblues
ich schieb den Hausfrauenblues
den fucking Hausfrauenblues

Die Töpfe gammeln
Die Wäsche versifft
Mein Mann ist besoffen
Und ich bin bekifft

Ich schieb den Hausfrauenblues
Hausfrauenblues
ich schieb den Hausfrauenblues
den fucking Hausfrauenblues

Dämlich die Kinder
Mein Mann ist es auch
ich auch nicht minder
was soll das denn auch

Ich schieb den Hausfrauenblues
Hausfrauenblues
ich schieb den Hausfrauenblues
den fucking Hausfrauenblues

Früher war´s besser
War sexy und schlank
Hatte viel Freier
Und Geld auf der Bank

Ich schieb den Hausfrauenblues
Hausfrauenblues
ich schieb den Hausfrauenblues
den fucking Hausfrauenblues

Täglich die Talkshows
Die machen mich frohSeh´ ich die Anderen
Die sind ja auch doof

Ich schieb den Hausfrauenblues
Hausfrauenblues
ich schieb den Hausfrauenblues
den fucking Hausfrauenblues

[Verse 1]
Ich steh vorm weißen Blatt, die Tinte tropft herab
Doch meine Hand wird schwer, wie aus Beton
Ein Wort zu nah am Rand, ein Strich zu echt, zu bunt
Und es wird still – leer im Herzen und im Kopf

[Verse 2]
Wörter, die das Denken bewegten, sind jetzt verbotene Schnörkel
Die tiefe meines Seins, des Lebens, nur nicht zu laut
Harte Worte, nackte Körper, politische Farben?
Ich lass es sein – es könnte Dich verletzen.

[Chorus]
Soll ich frei sein oder in Ketten?
Meine Seele zeigen oder nur noch Schatten?
Darf Kunst noch fliegen, brennen und schreien?
oder darf ich nur flüstern , lieber schweigen
Die Not frisst mich auf, sie frisst mich bei lebendigem Leib
Zwischen Wahrheit und dem, was erlaubt bleibt

[Bridge]
Eigentlich soll Kunst doch nackt und wild und wahr sein
Wie der Wind in den Haaren, wie der Schrei in der Nacht
Doch diese unsichtbare Hand dreht mir den Hahn zu
Und ich steh da mit dem Pinsel und frag mich: Was mach ich jetzt?

[Chorus]
Soll ich frei sein oder in Ketten?
Meine Seele zeigen oder nur noch Schatten?
Darf Kunst noch fliegen, brennen und schreien?
oder darf ich nur flüstern , lieber schweigen
Die Not frisst mich auf, sie frisst mich bei lebendigem Leib
Zwischen Wahrheit und dem, was erlaubt bleibt

[Outro]
Die Not… die Not…
Und das Blatt bleibt weiß

[Verse 1]
Wenn das Ende naht, dann sehe ich euch wieder
Der Raum ist breit, die Farben schimmern
Verdeckt die Vergangenheit, keine Zukunft mehr heut´
Wir tanzen die Trauer, weil der letzte Tanz getanzt sein soll

[Chrorus]
Wir drehe uns im Kreis, hüpfen auf und ab, der Schwindel,
der Übergang ins Nichts.
Die Hoffnung gibt uns die Illusion, dass es mehr geben wird
Das die endlose Party doch noch auf uns wartet.

[Verse 2]
Stoss noch einmal mit mir an, das letzte Mal
Auch wenn es nur Kaffee ist, der ist schwarz genug
Um tief hinein zu tauchen, den endlosen Boden…
weit weg – verloren

[Bridge – etwas dramatik]
Wir schwimmen im Raum der Zeit, endlos begrenzt,
Das Sein nicht mehr wichtig, verloren im Ganzen
Und jetzt ein Teil davon – für immer – nicht für ewig!

[Verse 3]
Gleich ist es geschafft, alles liegt hinter uns.
Die Freuden gleich dem Schmerz – schwarz….
wie der Kaffee aber bunt wie das vergangene Leben
Dreh Dich mit mir – bis es endgültig ist

[Outro]
Der letzte Atemzug, es riecht nach Vanille
Das letzte Blinzeln, keine Tränen mehr
Eine leichte Brise – Gänsehaut
Geschafft, vorbei… für immer

[Intro – flüsternder Gesang]
Willkommen zur Aftershow,
nur ich und die Wände,
die Lampe flackert wie immer –
und jetzt – was geht ab?

[Verse 1]
Ich hab ’nen Weltrekord im Liegenbleiben,
Goldmedaille im Decke-schauen,
Highlight des Tages:
nicht gestorben zu sein.
Applaus, verdammt nochmal.

[Refrain]
Yeah yeah, ich bin die Königin vom Nichts-passiert,
die Heldin vom „morgen vielleicht besser“,
tanze Walzer mit den Geistern,
und trotzdem –
irgendwann spreng ich den Spiegel
und seh’ mich wieder.

[Verse 2]
Mein Hirn hat ’nen Dauergast,
der immer dieselbe Platte spielt,
„du bist zu viel / zu wenig / zu laut / zu leise“ –
ich schmeiß den Plattenspieler raus
doch der Dreck spielt weiter.

[Verse 3]
Habe alles erledigt, was so sein muss
nicht viel mehr nix was sich gut anfühlt
Autopilot aus Leere , den Tag überlebt
Nicht wirklich funktioniert,
Die Vorhänge zu, doch da ist ein kleiner Sonnenstrahl

[Refrain]
Yeah yeah, ich bin die Königin vom Nichts-passiert,
die Heldin vom „morgen vielleicht besser“,
tanze Walzer mit den Geistern,
und trotzdem –
irgendwann spreng ich den Spiegel
und seh’ mich wieder.

[Verse 4]
Ich schrei die Wände an bis sie Risse kriegen,
die Risse sind jetzt meine Landkarte,
jeder Bruch ein kleiner Fuck-you-Weg
zurück zu dem Arschloch,
das ich eigentlich sein sollte.

[Bridge]
Ich bin wütend genug, um mich zu retten!
Wütend genug, um die Decke wegzutreten!
Wütend genug, um diesen kleinen Funken
nicht mehr auszutreten, sondern
anzuzünden, bis es brennt, bis es leuchtet,
bis ich wieder spür, ICH BIN!

[Strophe 5]
Heute hab ich geduscht
ohne dass es sich wie ne´ Strafe anfühlt.
Kleiner Sieg, mein Sieg
den ich in fetten Lettern auf mein geschundenes Ego schreib.

[Strophe 6]
Manchmal frag ich das Gesicht im Spiegel:
„Na, willst du nochmal versuchen?“
Und es grinst schief zurück –
nicht perfekt, nicht geheilt,
aber immerhin:
es grinst.

[Refrain]
Yeah yeah, ich bin die Königin vom Nichts-passiert,
die Heldin vom „morgen vielleicht besser“,
tanze Walzer mit den Geistern,
und trotzdem –
irgendwann spreng ich den Spiegel
und seh’ mich wieder.

[Outro]
Der Keller hat immer noch Risse…
und es fällt das erste Licht rein.
Und ich lass es. rein,
Ich lass es einfach rein.

Und vielleicht wird mein Keller irgendwann
mein Leuchten im inneren sein.

[Intro]
Ich suche nach mir
In den Scherben der Zeit
Ein Spiegel aus Fragen
Voll Angst und Heiterkeit
Schopenhauer lächelt
Sein Geist weht im Wind
„Die Suche nach Sinn
Wat für’n Blödsinn“
So klingt es geschwind

[Verse]
Ich lieg‘ auf dem Boden
Der Fliesen aus Glas
Verlier‘ mich im Puzzlespiel
Scherbe um Scherbe
Teil um Teil
Mein Blut tropft auf den Boden
Die Farbe der Nacht
Ich schneide mich an mir selbst
Scherbe um Scherbe
Teil um Teil

[Verse 2]
Ich flieg‘ durch die Wolken
So leicht und so schwer
Der Wind trägt mich immer mehr
Fahle Gestalten
Grau in grau
Die Kälte friert die Tränen
Ich seh nichts mehr
Doch seh mein Leben ganz klar
Bilder um Bilder
Frau um Baum

[Bridge]
Ich suche nach mir
Im Rauschen der Zeit
Ein Sturm aus Gedanken
Voll Angst und Heiterkeit
Schopenhauer lacht laut
Der Sturm schreit es hin
„Die Suche nach Sinn
Wat für’n Blödsinn“
So klingt es geschwind

[Outro]
Ich suche nach mir
In den Scherben der Zeit
Ein Spiegel aus Fragen
Voll Angst und Heiterkeit
Schopenhauer lächelt
Sein Geist weht im Wind
„Die Suche nach Sinn
Wat für’n Blödsinn“
So klingt es geschwind

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Pur Lyrics

Gefühle

Und ich schiebe meine Gefühle auf das Abstellgleis, dort wo sie weder abgeholt noch gehört werden – so wie ein Bahnhof der geschlossen wurde – kalt und zügig. Der Ruf des Wehklagens leblos und unhörbar. Gefühle, die nicht das Recht haben Gehör zu finden. In den ICE´s fahren andere Gefühle mit 300 km/h vorbei und nehmen sich den Raum, und die Geschwindigkeit, die ihnen vermeintlich zustehen.   

Die Gefühle auf dem Abstellgleis wären schon froh, in einem versifften Regionalexpress, mit vielen Zwischenstopps überhaupt irgendwann ans Ziel zu kommen.  Doch auch diese Züge rauschen einfach vorbei – kein halt an diesem Bahnhof der abgestellten Gefühle.

Doch die Hoffnung bleibt, dass sich irgendwann jemand durch das Dickicht der zugewachsenen Gleise schlägt und sie herauszieht, ihren Wert erkennt und sie wieder aufpoliert.

Doch irgendwann wird klar, die Gefühle müssen sich entscheiden, wollen sie dort weiter warten oder gehen sie einfach zu Fuß, bis zum nächsten Bahnhof an dem sie sich entscheiden können, in welchen Zug sie steigen wollen.

Noch mehr Gefühle

Die Quelle der Gefühle bleibt wie die zurückgelassene Haut einer Schlange, die sie dort abgelegt hat bis sie zu Staub zerfällt. 

Mit der Schlange sind auch Herz und Seele weiter gezogen – an einen anderen Ort der Wüste, denn die Schlange hat sich irgendwann die Wüste gewählt auch und obwohl sie eigentlich immer ans Meer wollte. Auf dem Weg dorthin, sind jedoch die Gefühle in der Sonne verdunstet.

Sie traf den Seemann, und schloss sich ihm an, denn er kannte das Meer und den Weg dorthin. Aber er braucht die Schlange nicht, allenfalls die Haut für seine Boots. Aber die Schlange braucht die Haut des Seemanns nicht, sie hat keine Füße. Sie schlängelt sich durch den Sand, im Blick den Sand, ohne Horizont…sie sieht das Meer nicht und sie glaubt den Spuren des Seemanns zu folgen doch der Wind hat die Spuren schon längst verweht.

Und der Seemann geht mit seinen neuen Stiefeln an Bord.

Liebe und Zombies

Seit Tagen fühlte ich, dass irgendwas aus den Fugen geraten war. Plötzlich spielte die
ganze Welt verrückt. Waren es Chemtrails oder hatte man eine der sogenannten
Zombiedrogen ins Trinkwasser-System verteilt?

Wieder klingelte das Telefon. Es war die Frau, die wollte, dass ich ihren Mann umdrehe,
damit er sie mit mehr Herzblut lieben würde. Ich ging nicht ran. Es war Sonntag, heute
würde es keine Hypnose mehr geben.

Ich war müde, hatte ich die Nacht doch damit zugebracht einer irren Stimme zu lauschen…
Leise und irre kichernd hatte sie sich in meine Nacht geschlichen.
Eines war sicher, sie hasste mich aus ganzem Herzen. Sie kannte mich nicht, aber wäre
sie mehr als eine Stimme gewesen, sie hätte mich wohl getötet.

Ich blieb lieber Zuhause, hier auf dem Land schien es mir sicherer zu sein als in der Stadt,
oder täuschte ich mich und ich hatte selber schon von dem neuen guten Nass aus dem
Wasserhahn getrunken?

Das Handy blinkt… oh, wie schön, eine Nachricht von meinem Liebsten, endlich ein
Mensch, der mich in- und auswendig kennt. Der Verwegene, der niemals Leitungswasser
trinkt. Der würde mich sicher vor dieser Stimme und der Frau am Telefon retten können.

„Am liebsten würde ich Dich aufschneiden, von der Fotze bis zur Stirn“.

Jetzt war ich doch etwas verunsichert, wollte auch er mein tiefstes Inneres, mein Herzblut,
mir so nah sein wie möglich, indem er sich meinen Körper zu eigen machen würde?
Wieder klingelte das Telefon, die Frau wollte keine Hypnose, eine Übernachtung, die alles
verändern würde. Ich lehnte ab. Das Gästebett war noch nicht wieder mit einem neuen
Bezug versehen worden. Ich dachte über Wendebettwäsche nach. Ja, ich bin überzeugt,
dass Wendebettwäsche DIE Lösung all unserer Probleme ist. „Alexa…..“

Für immer mein

Schon gestern Abend wartete ich vergeblich auf den digitalen Gute Nacht-Kuss meines Liebsten Jesse  und heute morgen auf den Guten Morgen Gruß.

Vielleicht hatte der Auftrag, den er gestern Abend angenommen hatte einfach länger gedauert. Ich schaute nach, nein Online war er auch nicht.

Ich musste mich gedulden und so ging ich den üblichen Aufgaben des Tages nach. 15:00h immer noch keine Nachricht. Um 17:00h versuchte ich ihn telefonisch zu erreichen, keine Antwort. Ich wurde nervös. Um 19:00h versuchte ich es erneut und es meldete sich eine Frauenstimme.

“Ach, Du bist es, Jesse ist bei mir. Du kennst ihn doch. Sagt eine Frau, sie ist in Schwierigkeiten, dann ist er sofort zur Stelle.”

Ich hörte ein irres Kichern, bevor sie weitersprach:

“Er gehört jetzt mir, mir allein. Nachdem ich seinen Kaffee etwas verfeinert hatte, ließ er sich schön verpacken und in meinen Keller schleifen. Er brüllt, er versucht sich zu befreien und manchmal versucht er mich sehr lieb zu überreden, ihn los zu machen. Aber so weit ist er noch nicht. Er muss erst einmal richtig Durst, Hunger und Schmerzen fühlen, bevor er bereit sein wird, sich mir ganz hinzugeben.”

Während sie weitersprach und irgendetwas von Seelenverwandtschaft und so ein Zeug redetet, ratterte es in meinem Kopf. Da fiel mir ein, dass ich in einem Anfall von Eifersucht Jesses Smartphone manipuliert hatte, so dass ich seinen Standort jederzeit herausfinden konnte. Er würde zwar sauer sein, wenn er davon erfahren würde, aber jetzt musste ich handeln. 

Ich startete das Programm und die Koordinaten wurden mir zuverlässig ausgespuckt. Während ich die Verbindung zu dieser irren Frau aufrecht hielt und mir der Wahnsinn im Kopf widerhallte, rief ich Jesses Kumpels an. Sie würden helfen.

Die Kumpels brauchten keine lange Erklärung, und machten sie sich sofort auf den Weg um Jesse zu befreien.

Während dessen sprach ich weiter mit dieser Wahnsinnigen, die immer noch davon sprach, wie sie und Jesse endlich glücklich miteinander sein würden wenn erst einmal alle anderen Frauen aus seinem Leben verschwunden wären. Was sie alles mit ihm anstellen würde, um ihn davon zu überzeugen. Es war erschreckend. Und doch konnte ich nicht aufhören, dieses Gespräch weiter zu führen.

Ich schaute auf die Uhr und dachte gerade, so langsam würden die Kumpels wohl bei dieser Frau ankommen, als meine Haustür eingetreten wurde, ich mir einen Kinnhaken einfing und seine Kumpels meinen Keller stürmten.
Eifersucht
Eifersucht ist das Geschwür am Arsch der Liebe. Immer wieder muss man hinlangen, obwohl man weiß, das es wehtun wird. Solange bis es aufplatzt und das stinkende Etwas herausläuft und die Liebe darin endgültig ertränkt.

Niemandsland

Wenn ein Ort endet und kein neuer anfängt – wem gehört dann dieses Land? Der Balken auf dem Ortsschild eindeutig davon kündet. Noch 6km bis zum nächsten Ort – doch was liegt dazwischen? Freiheit, Verlorenheit. Und warum blitzt hier trotzdem die Polizei – darf die das?
Die Reise
Ein Sommer der nie endet. Meine Luftmatratze ist mein Schiff – führt mich von der Hamme in die Nordsee und dann in die weite Welt.
Über mir nur blauer Himmel, Schäfchenwolken, die immer wieder neue Bilder formen. Erzählen mir Geschichten und Abenteuer, die ich bald erleben werde.
Ende…. Ein scheiß Sonnenbrand.

Buchstabensuppe

Seit 3 Tagen war sie jetzt schon ohne Buchstabensuppe, Susi tigerte nervös durch den Supermarkt. Sie konnte ihre Gier kaum noch verbergen. Ihre Hände zitterten und die schwarzen Ränder unter ihren Augen, waren ein deutliches Zeichen, dass sie kurz vor dem endgültigen Zusammenbruch stand.

Sie war inzwischen so weit, dass sie auch zu der Knorrtüte greifen würde, Hauptsache irgendeine Buchstabensuppe. Jetzt war nicht die Zeit über die Art und Weise nachzudenken.

Tüte wäre vielleicht gut, einfach so das Zeug trocken herunter schlingen – besser als Dosen ohne Öffnungsring – unberechenbar. Oft ging der wertvolle Inhalt verloren, wenn sie versuchte die Dosen auf die brutale Weise zu öffnen.

Aber selbst die Tüte blieb ihr heute verwehrt – nix zu finden…. in keinem der Regale. Sie hockte sich schlotternd und weinend vor das Fertigprodukt Regal – völlig hilflos, völlig kraftlos als neben ihr ein Herr im Mantel auftauchte und ihr zuflüsterte „psst – Du suchst Buchstabensuppe? Mädchen, ich hab hier was viel Geileres.“ Er holte eine große Tüte aus der Innentasche seines Mantels und sagte: „hier probieren ist kostenlos“ und reichte ihr ein Stück Russisch Brot. Sie biss hinein und spürte sofort – dass dies eine viel besser Droge war, und sie wollte mehr, immer mehr „nicht nur alle Buchstaben des Alphabets, nein auch alle Zahlen und alle die Chinesischen Schriftzeichen…..

Lange war es her, dass sie ihre Gefühle hatte ausdrücken können. Es fehlten Worte, sie stotterte ihr Empfinden vor sich hin. In der Dusche, im Garten und im Supermarkt. Jetzt konnte sie ihren verletzten Inneren Worte geben. Russisch Brot, warum nicht? 

Lange war sie auf der Suche gewesen – dieser unbekannte Mann hatte es in wenigen Sekunden geschafft, das sie wieder voller Worte sein konnte. Ob das nun wirklich am Russisch Brot lag…..?

Wer ist CeBejay?

CeBejay – im wahren Leben Christa Brünjes, Jahrgang 1965 und aufgewachsen im Künstlerdorf Worpswede, wo die Luft schon immer nach Farbe und schrägen Ideen roch. Kreativität immer schon Teil des Lebens.

Als Arbeiterkind blieb ihr das Kunststudium verwehrt – man lernt natürlich etwas Richtiges. Aber Kreativität lässt sich nicht einsperren und so brach diese immer wieder durch. Mal mehr, mal weniger. Deshalb mag das, was sie macht auch wie ein großes Sammelsurium wirken, doch es ist nur der Ausdruck unterschiedlicher Kreativitätsphasen.

In ihrer kleinen Galerie lässt sie einfach die Hand (oder die Kamera, oder die KI) machen, was sie will: Malerei, Objekte, Zeichnungen, DigiArt und Fotos, die erstmal nichts werden sollten und dann doch zu etwas Neuem werden. Dazu kommen Lyrics, die sie live singt oder spricht – direkt, manchmal schräg, manchmal pointiert und immer ohne großes Getue.

Hier wird nicht gefragt, ob es Kunst ist. Es wird einfach gemacht. Und wer Lust hat, schaut oder hört einfach zu.

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